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Bewegung ist die beste Thrombosevorbeugung.

Wie kann ich zum Behandlungserfolg beitragen?

Der wichtigste Rat lautet: Nehmen Sie eine Thrombose nicht auf die leichte Schulter! Halten Sie sich unbedingt an den Behandlungsplan Ihres Arztes. Das bedeutet: Nehmen Sie regelmäßig und genau nach Anweisung die Medikamente ein bzw. setzen Sie sich ebenso regelmäßig Ihre Spritze. Tragen Sie konsequent Kompressionsstrümpfe, auch wenn es im Sommer oder bei besonderen Anlässen schwerfällt. Vermeiden Sie langes Stehen und Sitzen und bewegen Sie sich regelmäßig (s. Vorbeugung).

Als Thrombosepatientin oder -patient besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt, welche Vorsichtsmaßnahmen zudem wichtig sind.

Was kann ich tun, um einer Thrombose vorzubeugen?

Thromboseprophylaxe

Nach einer Operation oder einer akuten internistischen Erkrankung, die einen Krankenhausaufenthalt erfordert, etwa eine schwere Infektion, bekommen Sie in der Regel einmal täglich ein Heparin gespritzt. Dies dient der Vorbeugung einer Thrombose. Oft muss diese Thromboseprophylaxe auch nach dem Krankenhausaufenthalt weitergeführt werden.

Normalerweise wird das dem Hausarzt im Entlassungsbrief mitgeteilt, so dass er Ihnen ein Rezept für die Heparinspritzen ausstellen kann. Am besten lassen Sie sich vor der Entlassung aus dem Krankenhaus vom Pflegepersonal genau zeigen, wie Sie sich in Eigenregie spritzen können. Um den Thromboseschutz zu erhalten, ist es sehr wichtig, das Heparin regelmäßig nach den Anweisungen des Arztes zu spritzen.

+++ Kurz und knapp +++
  • Beherzigen Sie den Merksatz SSS-LLL: Sitzen und Stehen sind schlecht, lieber liegen und laufen!

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