Thrombose - was ist das?

Das Wort "Thrombus" stammt aus dem Griechischen und bedeutet Klumpen oder Pfropf. In der Medizin bezeichnet man die Verstopfung eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel als Thrombose. Besonders gefährlich können solche Gefäßverschlüsse in den sogenannten tiefen Venen sein, die eingebettet in den Muskelschichten der Arm- und Beinmuskulatur verlaufen. Denn löst sich dort ein Teil des Thrombus ab, kann dieser sogenannte Embolus mit dem Blutstrom in die Lunge gelangen und dort lebenswichtige Gefäße verschließen. So kann es zu einer möglicherweise lebensbedrohlichen Lungenembolie kommen.

Thrombose Entstehung
BGV_Joanna Zielinska_Kind_Verletzung_Fotolia_14294936_M

Nach Verletzung kleinerer Gefäße hört eine Blutung in der Regel bereits nach kurzer Zeit auf.

Wie entsteht eine Thrombose?

Die Blutgerinnung schützt uns nach einer Verletzung vor dem Verbluten – das Blut verklumpt und verschließt die Wunde. In unverletzten Blutgefäßen soll das Blut jedoch ungehindert fließen. Gerät die Balance zwischen Gerinnung und Blutung aus dem Gleichgewicht, steigt die natürliche Gerinnungsfähigkeit des Blutes gefährlich an. Damit erhöht sich das Risiko für Thrombosen und Embolien.

Zur krankhaften Thrombosebildung tragen vor allem drei Hauptfaktoren bei, die wir Ihnen unter Ursachen & Risikofaktoren erläutern.

Weiter: Ursachen und Risikofaktoren

BGV Info Gesundheit e.V. • Heilsbachstr. 32 • 53123 Bonn • E-Mail: info(at)bgv-info-gesundheit.de

Kontakt Sitemap Impressum